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    powered by CentOS

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    [ Powered by Apache ] [ Powered by CentOS Linux ]

    About CentOS:

    The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

    For information on CentOS please visit the CentOS website.

    Note:

    CentOS is an Operating System and it is used to power this website; however, the webserver is owned by the domain owner and not the CentOS Project. If you have issues with the content of this site, contact the owner of the domain, not the CentOS Project.

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Mittwoch, 9. Februar, 19:02 Uhr
Zur festlichen Damenprunksitzung der Karnevalsgesellschaft MV Grün-Weiß Teutonia finden sich in der Mehrzweckhalle der Dörfergemeinde Stenkelfeld/Sottrop die ersten Gäste ein.

20:11 Uhr
Der viel zu leise Eröffnungstusch der Vier-Mann-Kapelle Das Dingo-Sechstett geht im Saalgemurmel unter.
Kurz zuvor hatte Hausmeister Gnötgen der Kombo jeglichen Gebrauch von Verstärkeranlagen sowie das Aufstellen von größeren Laussprecherboxen, unter Hinweis auf die frisch geleimten Bühnenränder barsch verboten.
Ein Fehler, der sich noch rächen sollte.

20:13 Uhr
Sitzungspräsident Carsten Bölter wünscht in seiner Begrüßungsrede, den ca. 600 anwesenden Damen zwischen 40 und 65, eine stimmungsvolle Weiberfastnacht, ohne, so Bölter wörtlich „ohne die vielerorts üblichen Anzüglichkeiten und Plattheiten unterhalb der Gürtellinie.“
Teile der Ansprache werden leider von den 10 Mitgliedern des Damenkegelclubs Heh wackelt übertönt, die nach dem hastigen Genuß von anderthalb Flaschen Eckes Kirschlikör mit rotglühenden Gesichtern „Ausziehn! Ausziehn!“ skandieren.

20:45 Uhr
Bürgermeister Ölgemöllers Büttenrede endet im Eklat, als er sich schon nach wenigen Minuten zu einer Tätlichkeit gegen den Schlagzeuger des Dingo Sechstetts hinreißen läßt.
Ölgemöller wird der Polizei später zu Protokoll geben, die Kapelle habe ihn in provokanter Weise mehrfach den vorher vereinbarten Pointentusch verweigert. Den Ausschlag gab die völlige Teilnahmslosigkeit der Band, im Anschluß an Ölgemöllers witzigste Manuskriptzeile:
Eine Cola nach dem Tanz, hebt die Stimmung und den Schw…ung.

20:51 Uhr
Eine genau gezielte und scharf geworfene Untertasse aus Reihe 8, zwingt den Gaststar Jodelmax aus Altötting in gebückter Haltung zurück in die Garderobe. Selbst seine dicke Lederhose konnte die Wucht des Aufpralls ins Zentrum seiner Männlichkeit nicht entscheidend abmildern. Das Männerballett der Freiwilligen Feuerwehr kann darum mit seiner Striptease-Show deutlich früher beginnen.

20:55 Uhr
Das Dingo-Sechstett droht mit dem sofortigen Abbruch des Auftritts, nachdem durchgesickert ist, daß der verbotenerweise auf dem Schulhof geparkte Kleintransporter der Band auf Anordnung des Hausmeisters kostenpflichtig abgeschleppt wurde. In der aufbrandenden Empöhrung verhallen die Rufe nach einem Notarzt für Sitzungspräsident Bölter, der vom Verschlußhaken eines schwarzen Stretch-BHs unglücklich am Auge getroffen wurde. Der Kreis der Verdächtigen verengt sich rasch auf die teilweise entblößten Mitglieder des Damenkegelclubs Heh wackelt, die nach drei weiteren Flaschen Eckes Kirschlikör außer Rand und Band geraten sind.

21:15 Uhr
Weite Teile der Festgesellschaft veranstalten eine Treibjagd auf Hausmeister Gnötgen. Dieser hatte zuvor den Auftritt der Tanzgarde des VFR Stenkelfeld unter Hinweis auf das frisch versiegelte Parkett strickt untersagt.
Gnötgen ist nunmehr fest entschlossen, der Veranstaltung durch rigoroses Abschalten der Stromversorgung ein Ende zu machen.
Die Funkenstrecke des Sicherungskastens im Heizungskeller trifft die Gasleitung an ihrer empfindlichsten Stelle.

21:17 Uhr
Die Dörfergemeinschaftsschule Stenkelfeld/Sottrop ist nicht mehr.
Durch die rauchenden Trümmer der Mehrzweckhalle irren verstörte Menschen.

Menschen, wie du und ich, die sich nur mal zur Fastnacht vergnügen wollten.