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Der Schneidermeister Fleck hat Pech
mit seinem Lehrbub Sepp.
Der Sepp ist nämlich nicht nur frech,
der Sepp ist auch ein Depp.

Auch heute ist der Seppl schuld
an einem Missgeschick.
Da reißt dem Meister die Geduld.
Der Sepp zieht sich zurück.

Der Meister, dessen Atem pfeift
vor lauter Wut und Grimm,
nach einem Bügeleisen greift
und schleudert es nach ihm.

Es fliegt – Sepp hat geduckt sich kaum –
knapp über ihn hinweg.
In dem Moment betritt den Raum
die Frau von Meister Fleck.

Voll trifft die Meist’rin das Geschoß.
Schwer, hart und ungerecht.
Erst ist der Meister fassungslos,
dann sagt er: „Auch nicht schlecht!“